Bericht vom Oktoberfest 2004

Bericht vom Oktoberfest 2004

 


Folgendes Szenario: Stellen Sie sich einmal vor, es fahren 13 Schachspieler aus Gnesau auf das Münchner Oktoberfest. Schon im Zug von München nach Salzburg sitzt so mancher unlöblicher Mensch auf dem Platz eines braven Schachspielers. Nachdem der Schaffner Klarheit schafft, kann rochiert werden. In Salzburg wurde der Verein um ein Mitglied (Martin M.) erweitert. Schon im Zug kristallisiert sich so mancher Trinker heraus. In München angekommen, wartet das fehlende Glied der Oktoberfest-Mission. Um dem Klischee eines typischen Münchenurlaubers zu entsprechen, wurde, nach dem einchecken im Hotel Ibis, der Wunsch geäußert, das Hofbräuhaus aufzusuchen. Nachdem aber die Warteschlange vor dem werten Hause einen enormen Zeitverlust bedeutet hätte, entschließt sich die kleine Gruppierung im Ratskeller nieder zu lassen. Nachdem Platz genommen wurde, konnten auch schon die ersten Maß (dazu gehört auch Romis aller erstes Maß) zu Buche geschrieben werden. Nachdem der Hunger gestillt und der erste Durst gelöscht war, ging es nun ein Häuserl weiter. Nach einer weiteren Runde im nächsten Gasthof, ging es daran den Umsatz an der Hotelbar zu steigern. Nun war er da, der lang ersehnte Tag, an dem das Oktoberfest unsicher gemacht werden sollte. Schon beim Frühstück wird klar, wer schon mal mit Handicap aufs Fest soll. Endlich sind wir im Zelt und nach geraumer Zeit zwischen den zukünftigen Betrunkenen im 7000-Mann-Zelt ereichen wir schließlich unsere Tische. Tische die sich unserem Verein als würdig erweisen sollten, Tische im VIP- Bereich von dem aus man alles überblicken konnte (Wenn zum Beispiel beim „Ein Prosit…“ 1000e Maßkrüge in die Höhe gerissen wurden). Kaum am Tisch Platz genommen, konnte endlich mit 15 Maß angestoßen werden. Zitat: „oans, zwoa, gsuffa!!!“ Nun wurde ein Maß nach dem anderen von den Kellner/innen abverlangt. Nachdem jeder einmal die Odyssee zum WC unternommen, sein Wiesnhendl verzehrt und einige Maß vernichtet hatte, manch unschuldige Verkäuferin sexuell an ihrem Arbeitsplatz belästigt wurde, waren auch die fünf Stunden vorbei. Nachdem wir schließlich von unsern herrlichen Plätzen vertrieben wurden und vor dem Zelt landeten, teilten sich unsere Wege. Heimo und besonders Hansi machten im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Zustand alle Ehre und machten die Stadt und die Taxis unsicher, auch  hilfsbereite Passanten wurden nicht verschont. Bis die Spur des Chaos in einem romantischen Restaurant schlafend sein Ende fand. Martin und Romi vergnügten sich mit einigen Gerätschaften im großzügig angelegten Vergnügungspark. Was aber keiner von beiden erwartete, war, dass die Fahrt zum Hotel ein Erlebnis der ganz besonderen Art werden sollte. So fuhren die beiden mit dem etwas anderen Taxi, einer Rikscha. Die restlichen 10 Kämpfer konnten nicht genug bekommen und stellten sich noch mal vorm Zelt an. Aber kaum vor dem Eingang, wurde der Geschäftsführer des Zeltes auf unsere feschen Jungs aufmerksam und ebnete ihnen den Weg zu einem erneuten Sitzplatz im gefüllten Zelt. Dieser Tisch wurde dann bis zum Schluss von unseren Jungs verteidigt.
Der Sonntag wurde genutzt um sich kulturell oder sportlich weiter zu bilden. Einige besuchten die Innenstadt von München, andere bildeten sich im Deutschen Museum weiter, wieder andere schauten den GP von Shanghai. Aber alle trafen sich schließlich am Bahnsteig 15 am Münchner Hauptbahnhof. Die Heimfahrt verlief ohne Probleme und endete schließlich um 18:30 Uhr in Gnesau vor dem Kultursaal, wo sich die Schachspieler in alle Himmelsrichtungen verstreuten, um ihren daheim gebliebenen Angehörigen von ihren Abenteuern zu erzählen.

FIN

PS: Für die Insider gibt es alle unzensierten Fotos unter:

http://xl600.3zak.at

Details

beginnt am

24. September 2004

Endet am

26. September 2004

Veranstaltungskategorien

Aktivitäten, Ausflug

Event-Schlagworte

2004, 2004/2005, Ausflug, München, Oktoberfest

Veranstaltungsort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.