Wandertag auf den Knittl, 07. August 2021

Wandertag auf den Knittl, 2021

Wie es der Obmann im Vorfeld prophezeit hatte, trafen sich die 12 Wanderer um 9:00 Uhr vor dem Kultursaal in Gnesau. Nach dem Gruppenfoto führte uns unser Wanderführer Richtung Knittl (1705m). Bei Sonnenschein und angenehmer Temperatur wanderten wir am Schintler-Hof vorbei und folgten dem Forstweg in den Wald. Die gemütliche Wanderung durch den Wald bescherte uns an vielen Stellen eine wunderschöne Aussicht auf Gnesau. Nach ca. 2h erreichten wir die Schintler-Hütte, an der wir unsere Wasservorräte auffüllen konnten. Kurze Zeit später verließen wir die Forststraße und bogen Richtung Gipfel ab. Eine halbe Stunde später erreichten wir das erste Ziel unserer Wanderung. Leider begleitete uns die Sonne nicht mehr und so kam ein frischer Wind auf. Somit verließen – schon nach wenigen Minuten – wir den Gipfel. Querfeldein ging es Richtung Ranner-Hütte wo uns eine schmackhafte Jause erwarten sollte.

An der Hütte angekommen, motivierte der Obmann den Vorstand und die politische Vertretung, die Jahreshauptversammlung in komprimierter Form durchzuführen. In aller Kürze wurde die Agenda – der Jahreshauptversammlung – abgearbeitet, damit die braven Wanderer endlich mit der Jause beginnen konnten.

Wieder einmal gelang es dem Kassier eine äußerst schmackhafte Jause zu organisieren. Brot und Speck, Glundner Käse und Bratl-Fettn, Butter, Schnittlauch und Cocktail-Tomaten, … es gab alles was der hungrige Magen begehrte. Kaum wurde die Jause abserviert erschienen diverse Kuchen und Kaffee auf den Tischen. Alle fühlten sich sehr wohl und niemand wollte nach Hause.

Um ca. 16:00 Uhr entschloss sich eine kleine Abordnung, die Heimwanderung anzutreten. Nach einer kurzen querfeldein Wanderung erreichten wir die Forststraße Richtung Weißenbach. Wärend der Talwanderung kam die Sonne wieder hervor und bescherte ein wunderschönes Panorama über Kärnten. Schon 2h später erreichte die Wandergruppe den Kirchenwirt und beendete den wunderschönen Wandertag bei einem Bier im Sonnenuntergang.

Fazit: Wer nicht dabei sein konnte, versäumte leider einen herrlichen Tag.

Wandertag auf den Dürren Baum, 15. August, 2020

Wandertag auf den Dürren Baum, 2020

 

Trotz schlechter Wettervorhersagen und der Befürchtungen vieler Mitglieder, trafen sich einige mutige Wanderer um 9:00 Uhr beim Kultursaal. Eine Stunde vorher, entsprach die Wettersituation der negativen Einstellung und der schlechten Prognosen. Dann klarte es auf und eine kleine Gruppe an Wanderern startete die Wanderung Richtung Dürren Baum (1771m). Das herrliche (!!!) Wanderwetter konnte zu diesem Zeitpunkt nicht besser sein und begleitete uns schließlich den ganzen Tag. Die Wanderung durch den Wald erforderte ein wenig Disziplin um an den Massen!!! von Eierschwammerln vorbei zu gehen. Nach 1 1/2h Aufstieg (500 Höhenmeter) erreichte die kleine Gruppe – die von unten gestartet war – die Alm. Die nicht so fitten Mitglieder nutzten die Gelegenheit und fuhren mit dem Auto zur Marktl-Alm um von dort aus den Gipfel zu erklimmen.

Auf der Alm angekommen gab es eine flüssige Stärkung und anschließend ging es weiter Richtung Dürren Baum. Die wunderschöne Wanderung über saftige Almwiesen und duftende Wälder war ein Genus für Geist und Körper. Weitere 300 Höhenmeter später erreichten wir schließlich unser Ziel, den Dürren Baum. Das ideale Wanderwetter (nicht zu heiß) erleichterte den Weg Richtung Gipfel. Nach der kurzen Pause und einigen Panorama-Fotos später, traten wir die Rückreise an. Unser Heimweg führte uns zur Marktl-Hütte, wo uns eine ausgezeichnete Jause erwartete. Pünktlich um 13:00Uhr (auf die Minute genau!) erreichten wir die Hütte und trafen dort die restlichen Teilnehmer des Wandertages.

Bei Sonnenschein und wohligen Temperaturen wurde das Buffet eröffnet. Die hungrigen Mitglieder des Schachvereins genossen die ausgezeichnete Brettl-Jause. Als besonderes Highlight gab es nach dem deftigen Mal drüberhinaus hausgemachten Reindlich und Schokokuchen. Als der Kuchen verzehrt und der Kaffee getrunken war, die ausgelassene Stimmung wieder einsetzte, fing es zum Regnen an. Der Wolkenbruch forderte alle auf in die Hütte zu wechseln und bescherte uns ein romantisches Beisammensein bei Kerzenschein. Der Regen dämpfte aber die Stimmung nicht im Geringsten und hörte auch nach ca. 1h wieder auf. Dann kam wieder die Sonne und ermöglichte den Wechsel an die frische Luft. Jedoch sahen nicht alle „talentierten“ Recken einen Vorteil darin, so blieben sie bis zu später Stunde (!!!) in der gemütlichen Stube.

Gegen 18:00 Uhr verließen die beiden „sportlichsten“ Wanderer – welche die gesamte Wegstrecke absolvierten !!! – die Hütte. 5km und eine gute Stunde später trafen sie schließlich beim Kulturhaus ein und beendeten somit den Wandertag.

Fazit: Wer nicht dabei sein konnte, hat leider einen herrlichen Tag veräumt.

 

Gartnerkofel, 2195m

Wandertag, Nassfeld 2012

Am Sonntag, 21 Oktober 2012 veranstaltete der Schachclub Gnesau einen Wandertag am Nassfeld. Auf dem Programm stand der Geotrail-Nassfeld mit einer Wanderzeit von ca. 4-5h. Um 7:00 ging es, für alle Vereinsmitglieder, mit dem Bus Richtung Nassfeld. Mit gutem Schuhwerk, ausreichender Getränke und Müsliriegel ausgestattet, stand dem Wandertag nichts mehr im Wege. Nach der Wanderung lud der Schachverein seine Mitglieder zum Mittagessen in der „NOLDI-Stubm“ ein.

Geotrail-Nassfeld:

  1. Watschinger Alm (1625m)
  2. Kühweger Törl (1914m)
  3. Kammleiten (1998m)
  4. Bergstation Gartnerkofel Gondelbahn (1904)
  5. Garnitzenberg (1940m)
  6. Auernig (1863m)
  7. Watschinger Alm (1625m)

Wandertag, Karl-Hütte 2012


Am 1. Oktober 2012 besuchte der Schachclub, im Zuge des Wandertages die Karl-Hütte. Da die Karl-Hütte zu dieser Zeit vom langjährigen aktiven Mitglied Martin M. geführt wurde, war es nur logisch das die Mitglieder des Schachclubs ihren Kameraden besuchten.

Wandertag, Falkert 2006


Am 15. August 2006 veranstaltete der Schachclub, für seine Mitglieder, einen Familienwandertag auf den Falkert. Nach der Wanderung gab es, für alle Teilnehmer, ein Mittagessen mit Getränke in der ALMSTUBE auf Einladung des SC Gnesau. Anschließend folge die Hüttengaudi mit Berger Heinz!

Touren:
A) 3 Bergevariante (Bergwanderung)
Falkert 2308m und Moschelitzen (Rodressnock 2310m – Schwarzkofel 2168m mit Blick nach Gnesau) – Abstieg zur Almstube

B) Spaziervariante
leichte Familienwanderung um den Falkertsee mit Almkaffeeplauscherl in einer der Hütten (Spaziergänge bis die echten Bergsteiger kommen)

Wandertag, Burgstaller-Hütte 1998


Am Samstag, 22. August 1998 startete der Wandertag auf die Burgstaller-Hütte. Am Programm stand die Wanderung und nach der Ankunft auf der Hütte, ein Open-Air-Almkonzert des Gitarrenduos „Heimo & Mario“. Die ca. 1h Wanderung wurde vom geprüften Hochgebirgsvorgeher und Träger der Edelweißplakette 98 Herrn Peter Wascher geleitet. Für motivierte „Party-People“ gab es die Möglichkeit auf der Alm zu übernachten und den Abstieg erst am Sonntag zu wagen.

Wandertag, Marktl-Hütte 1987


Am Sonntag, 11. August 1985 organisierte der Schachclub Gnesau einen Wandertag auf die Marktl-Hütte. Um pünktlich 9:00 Uhr trafen sich die 32 Wanderer und starteten den Aufstieg zur Marktl-Hütte. Auf der Alm gab es eine Grillparty und ein ausgelassenes Zusammensein. Auch der Verletzte überlebte schließlich den Wandertag!

Wandertag, Reisseck 2008


Im September 2008 unternamen wir einen Wanderausflug auf das Reißeck. Nach der Bergfahrt mit der Reißeckbahn wanderten ein paar und wenige haben den Klettersteig „Hohe Leier“ bezwungen.

Touren:
A) Reißeck-Rundwanderweg
Der Reißeck-Rundwanderweg (leichter Wanderweg, Gehzeit ca. 1,5 Stunden) ist überaus beliebt. Er führt zum Großen Mühldorfer Stausee (2.319 m). Zahlreiche interessante Informationspunkte erklären die Landschaft, die Geologie und die Vegetation. Nachdem Mittagessen eventuell Wanderung zur Reisseckhütte (ca. 30 Minuten) möglich.
B) Klettersteig Bella Vista
Ausgesprochen elegante Linienführung über den Nordwest Grat der Hohen Leier 2774 m! Das Jägerbataillons 26 hat rund 1100 Meter Stahlseil verarbeitet und rund 350 Klebebohrhaken gesetzt. Dank der hohen Professionalität der Spittaler Gebirgsjäger konnte der anspruchsvolle lange Anstieg über den Westgrat der Hohen Leier in nur vierwöchiger Bauzeit errichtet werden. 330 Hm und 1,4 km – also langer Gratanstieg. Mittelschwerer langer Klettersteig, der mit C bewertet ist. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! ca. 5 Stunden (inkl. Zu- und Abstieg)

Wandertag, Drei Zinnen 2014

Die Drei Zinnen Umrundung ist eine vierstündige, leichte Trekking-Tour in den Südtiroler Dolomiten, die der Schachclub von Gnesau eigentlich schon im Herbst 2013 machen wollte. Ein frühzeitiger Wintereinbruch hat uns jedoch die Tour im Oktober 2013 nicht durchführen lassen.

Aufgehoben ist nicht aufgeschoben und so wurde diese herrliche Wanderung für das letzte Septemberwochenende 2014 als Tagestour auf einen Sonntag geplant. Günther, Harry und Otmar sind jedoch schon am Samstag angereist und haben bereits zwei Touren (Monte Piana und Paternkofel) in den Beinen. Die weiteren Schachkollegen (Bruno, Hubert, Gerhard, Martin) sind extra für diese Drei Zinnen Umrundung früh aufgestanden und die 2,5 Stunden angereist um rechtzeitig um 8 Uhr am Ausgangspunkt – der Auronzohütte – zu erscheinen.

Von dieser geht es leicht absteigend auf dem Wanderweg Nr. 105 zur Almhütte „Lange Alpe“ und danach ständig bergauf zur Drei Zinnen Hütte  auf 2.405 Meter, wo wir das Mittagessen und die herrliche Aussicht auf die berühmte Nordansicht der Drei Zinnen genießen. Gestärkt wandern wir über den Steig Nr. 101 zum Paternsattel und danach zur Lavaredo Hütte  auf ein Bier. Die letzten Kilometer geht‘s leicht absteigend zurück zum Ausgangspunkt der Auronzohütte. Günther und Otmar verabschieden sich von den restlichen Schachkollegen.

Für die Fünf geht es zurück in die Heimat. Günther und Otmar wandern am Montag noch zur Büllelejoch-Hütte und besteigen den Toblinger Knoten.


Wandertag, Frondell-Alm 2019

Heuer veranstaltet der Schachverein am Samstag, 03.08.2019 wieder einmal einen Wandertag. Da Bruno den Sommer über, auf der Frondell-Alm war, führte uns unser Wandertag auf die Frondell-Alm im Gailtal.

Das hieß früh aufstehen, gemütliches Wandern und spät Heim kommen.

Folgender Plan (sollte zur Orientierung beitragen):

  • 07:30 Uhr, Abfahrt in Gnesau
  • 08:15 Uhr, Treffpunkt mit den Villachern und den Klagenfurtern in Villach, Autobahnabfahrt Maria Gail
  • 09:15 Uhr, Ankunft in Dellach im Gailtal
    • Wanderung zur Unteren-Frondell-Alm (ca. 1h)
    • Wanderung zur Oberen-Frondell-Alm und wieder zurück zur Unteren Frondell-Alm (ca. 1h)
    • Sitzen vor der Hütte etc.
    • Abstieg nach Dellach (ca. 1h)

Alles war gut geplant, aber es wurde ganz anders! So schlimm es sich auch anhört, jeder – der am Wandertag teil nahm – war trotzdem begeistert.

Wandertag, Ankogel 2000


Am 08. September 2000 startete der mehrtägige Wandertag auf den Ankogel. „Um nit aufn Bodn zu schlofn“ waren Voranmeldungen nötig, die auch zahlreich beim Organisator eintrafen. Da die Wanderung bei jeder Witterung statt gefunden hätte, war die Einladung dem entsprechend detailiert.
Am ersten Tag war eine Wanderung von der Kölnpreinsperre zur Osnabrücker-Hütte geplant. Zum Aufwärmen bot der erste Tag eine 2,5h lange Wanderung entlang der Kölnpreinsperre.
Am zweiten Tag gings früh morgens von der Osnabrücker-Hütte über die Großelendsscharte zum Hannoverhaus. Vorm Hannoverhaus gabs noch eine Gabelung an der sich die Spreu vom Weizen trennte. Die geübten Wanderer erklommen noch den Ankogel (3252m) bevor sie voller Emotionen die gemütlicheren Spazierer im Hannoverhaus trafen. Der Abend wurde mit spannenden Erzählungen vom Aufstieg gefüllt. Der dritte Tag beinhaltete eine gemütliche Wanderung zur Mittelstation der Seilbahn, bevor es mit dieser ins Tal ging. Mit dem Bus ging es schließlich wieder nach Hause.

Wandertag, Trojer-Hütte 2001

Wandertag, Hochstuhl 2003

Wandertag, Trojer-Hütte 1990


Am Sonntag, 22. Juli 1990 veranstalltete der Schachclub einen Wandertag auf die Trojer-Hütte. Wer teilnehmen wollte, musste pünktlich um 09:30 vorm Gemeindeamt sein. Nach einer 2 stündigen Wanderung trafen die Wanderer auf der Trojer-Hütte ein. Der Schachclub präsentierte wie gewohnt allen Wanderern Essen und Getränke, so lange der Vorrat reichte.

Wandertag Icon

Wandertag, Ranner-Hütte 1986

Am Sonntag, 10. August 1986 veranstalltete der Schachclub einen Wandertag auf die Ranner-Hütte. Wer teilnehmen wollte, musste pünktlich um 09:30 vorm Gemeindeamt sein. 41 Schachbegeisterte Wanderer trafen nach einer 2 stündigen Wanderung auf der Ranner-Hütte ein. Der Schachclub präsentierte allen Wanderern Essen und Getränke, so lange der Vorrat reichte.

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Wandertag, Burgstaller-Hütte 1985

Am Sonntag, 11. August 1985 organisierte der Schachclub Gnesau einen Wandertag auf die Burgstaller-Hütte. Um pünktlich 9:00 Uhr trafen sich die Schachspieler vorm Gemeindeamt. Mit dem PKW gings Richtung Bergl (Richtergut), um von dort die 1,5h Wanderung zu starten. Auf der Burgstaller-Hütte veranstalltete der Schachclub eine Grillparty mit Allem drum und dran (solange der Vorrat reicht).

Wandertag zum Wolayersee 2007

 


Am 14.August 2007 startete der Schachclub das Projekt Wandertag 2007. Am Nachmittag frisch und ausgeschlafen von der Arbeit kommend, wurden die 6 Abenteurer ins Auto gepackt und ins Gailtal choufiert. Unterwegs, in Landskron, fand sich noch ein unternehmungslustiger Schachspieler. Also, Mag. Günther Sickl eingeladen und nichts wie Richtung Alpines Hochgebirge. In Birnbaum angekommen gings dann noch eine weile abseits der Hauptstraße richtung Sammelplatz. Nachdem alle sieben Wanderer ihre sieben Sachen zusammen hatten startete das Wandern auf die in sieben Kilometern entfernte Wolayerseealm. Zirka nach 30 Minuten entlang des Baches, am Fusse der steil aufrageneden Karnischen Alpen, begann es zu Regnen bzw. aus Eimern zu schütten. Nichts desto trotz, Regenschutz an und weiter gehts. Als ich niemanden mehr sah, aktivierte ich meinen MP3-Player und schritt gazellenartig mit motivierender Muisk dem Abendessen entgegen. Duzende Serpentinen, einige Gatter und unzählige Bäume gestalteten meine Aufstieg auf die Wolayerseehütte. In der letzten Etappe nahmen ein paar ehrgeizige Jungs einige Abkürzungen, um zu mir auf zu schließen. Gemeinsam erreichten wir schließlich nach zwei Stunden das erste Ziel unserer Wanderung.
Schon im Trockenraum konnten die erfahrenen Hüttengeher ihre Skills ausnutzen und reservierten sich die besseren Plätze zum Trocknen Ihrer Sachen. Ich, der zwar als erster in der Hütte war, konnte meine Vorteile nicht nutzen und musste mich mit dem zufrieden geben, was mir gelassen wurde. Halbwegs trocken und hungrig besetzen wir die reservierten Plätze in der rustikal eingerichteten Gaststube. Das üppige drei Gänge Menü war uns, hungrigen Wölfen, genau angepasst worden. Doch leider wurden wir, nach warscheinlich zuwenigen Schnäpsen, um zehn Uhr rüde aus dem Gastzimmer verbannt. So näherte ich mich mit mulmigen Magen den Schlafgemächern, mit den Wissen im Hinterkopf nicht genug getrunken zu haben, um das nächtliche Schnarchkonzert zu ertragen. Diese „dezenten“ Hintergrundgeräusche zwangen schließlich Günther am Gang zu schlafen. Was im Nachhinein gesehen eine exzelente Idee war.
Früh morgens um ca. sechs Uhr gings für alle anderen Richtung Gipfel. Da ich nicht dabei war kann ich auch nichts darüber berichten, mein Wandertag startete erst zwei Stunden später. Hier sind aber einige Fotos der Advanced-Mountain-Climb-Tour auf den Gipfel der Wetterspitze.
Um halb neun Uhr bequemte ich mich auf und begann meinen Tag mit dem Frühstück in weiblicher Anwesenheit der Wirtsleute. Eine Stunde später hatte ich genug Energie parat um einen Aufstieg zu wagen. Hingegen der Advanced-Mountain-Climb-Tour eröffnete ich die Chill-Out-Route auf den Rauchkofel, die wie sich nachher herausstellte auch unser wehrter Herr Bürgermeister und der geschätzte Obmann Stellverterter wählten.

Im Verlauf meiner Wanderung erklomm ich jeden Felsvorsprung der mir in mein Blickfeld kam, um die Sonneneinstrahlung am Rande des Abgrundes zu genießen. Nicht nur ich fand dies für eine exzellente Idee! Vorbei an Felsen, Wiesen und Bächlein traf ich die Jungs, die vor mir auf den Rauchkofel geklettet sind und sich schon wieder auf dem Retourweg befanden. Nach einer kleinen Stärkung gings dann für mich weiter in höhere Gefielde. Auf den Weg traf ich Menschen aus vielen Ländern und konnte meine Fremdsprachenkenntnisse kund tun (Bon giornno, Griaß di bzw. Griaß eich, Hello, Hallo, Grüß Gott, Guten Tag, Salve, Dobordan, Ciao, Seas, Halts Maul Du Ars******!,…). Nachzulesen im Standartwerk des österreichischen Alpenvereins „Multilinguale Begrüßungen über 2000m für Anfänger“. Am Gipfel

angekommen traf ich einen Slowenen der mir erzählte, dass er in 4 Stunden vom Predil auf den Rauchkofel gewandert ist!? Zuhause angekommen, habe ich sofort ein weiteres Standartwerk des ÖAV „Plaudern mit unseren Nachbarn über 2000m“, in den Müll geworfen, mit Benzin übergossen und angezündet! Beim Rückweg zur Hütte verweilte ich an einem Stein und lauschte den Murmeltieren, die in meiner Nähe ihr Unwesen trieben. Danach endschied ich mich, an einer Gabelung für eine „Abkürzung“, die schließlich zwischen Felsen und einem reisenden Bach endete. Zu faul zur Gebelung zurück zu gehen, schritt ich mit meinen säurebeständigen Schuhen, durch das kühle Nass und konnte somit meine Querfeldeinwanderung fortsetzen. An der Hütte angekommen, eignete ich mir sogleich die Speisekarte an. Nach reiflicher Überlegung, fiel meine Wahl auf das Fitnessmenü (Käsespätzle :)).
Im Zuge des Ausspannens in der sommerlichen Sonne auf der Terasse der Wolayerseealm, kamen schließlich auch unsere Advanced-Mountain-Climb-Tour-Surviver an der Hütte an. Nach der verdienten Suppe bzw. Mahlzeit, gings dann für alle Abwärts. Nach zirka 1,5 Stunden erreichten alle den Sammelplatz und traten Ihre Heimreise an. In Gnesau angekommen, bildete ein erfrischendes Getränk im Gasthaus Biermann den krönenden Abschluss des Wandertages 2007.