Besuch der Hornsteiner 1996


Am Wochenende 14. bis 16. Juni 1996 waren unsere Schachfreunde aus der Partnergemeinde unsere Gäste. Das Freundschaftsspiel haben wir aus Gastfreundschaft mit 3:4 abgegeben. Beim Blitzschach zeigten wir unsere wahre Größe und erreichten gegen den Landesligaclub ein 7:7 Remise. Der Kameradschaftsabend beim Aschbacher war ein würdiger Abschluß.

Ausflug nach Hornstein 1989


Am 09. Juni 1989 unternahm der Schachclub Gnesau einen 3. tägigen Ausflug nach Hornstein. Das Freundschaftsspiel gegen den Landesligaclub der Partnergemeinde, Repro-Danek Hornstein, endete mit einen klaren Sieg des Gastgebers. Bei dieser Reise wurden auch die Shopping-City Süd, der Donau-Turm, der Prater und einige Heurige besucht.

Ausflug nach Hornstein 1986


Am 27. Juni 1986 unternahm der Schachclub Gnesau einen 3. tägigen Ausflug nach Hornstein. Das Freundschaftsspiel gegen den Landesligaclub der Partnergemeinde endete mit einen klaren Sieg des Gastgebers.

Budapest 1994


Im Oktober 1994 veranstaltete der Schachclub eine 6-Tägige Reise nach Budapest. Nach dem Zwischenstop in Hornstein ging es weiter in die ungarische Hauptstadt Budapest.

Internationales Oster-Blitz-Turnier in Hornstein 2002

Poreč 2002


In den Pfingstferien plante der Schachverein eine Reise ins wunderschöne Kroatien.

Als grundlegendes Programm sollte folgender Ablauf im Auge behalten werden:
Freitag:

  • Abfahrt 13.30 Uhr
  • Zimmerbezug im Hotel Meridian ***
  • Schach (Eröffnungstheorie)

Samstag:

  • Vormittag Busfahrt nach Pula
  • Nachmittag eventuell Porečtour
  • Bademöglichkeit oder Sport
  • Schach (Mittelspielideen)

Sonntag:

  • Schiffsreise (ev. auf eine Insel)
  • Bademöglichkeit oder Sport
  • Schach (Dame gegen König)

Montag:

  • Schach (Endspieltechniken)
  • Frühstück
  • Heimreise

Programmänderung sind vor Ort auch möglich!

Gardasee 1999

Am Freitag den 24. September 1999 startet der Schachclub den Jubiläumsausflug nach Torbole am Gardasee. Vollbepackt mit warmer Kleidung (wegen der BORA) und Lire beginnt früh Morgens die Reise mit dem Komfortbus in Richtung Italien.

Am Programm stand viel Freizeit und folgendes
Freitag:

  • Anreise über die Dolomitenpässe zum Gardasee
  • Hotelbezug und Stadtbummel Torbole

Samstag:

  • Schifffahrt zur Halbinsel Sirmione
  • Stadtbummel Riva di Garda

Sonntag:

  • Einkaufsmöglichkeit
  • Heimreise über Meran

Rafting-Fahrt auf der Möll 1992


Am 20. Juni 1992 organisierte der Schachverein Gnesau eine Rafting Fahrt auf der Möll. Um 08:30 Uhr startete der Tag beim Gemeindeamt. Um 10:00 Uhr trafen die Mutigen Schachspieler in Penk beim Raftingunternehmen ein, kleideten sich dem Abenteuer entsprechend und fuhren dann nach Obervellach. In Obervellach gings los, um mit dem geprüften Bootsführer nach Kolbnitz zu paddeln.

Ausflug nach Südtirol 1988


Die Auflage des Vereins waren 13 Teilnehmer. Da sich 13 Spieler meldeten, konnte der Schachclub seinen 1. Ausflug organisieren. Die Teilnehmer brauchen nur den Reisepass und Gute Laune. Alles Andere ist Luxus, wobei der Kassier mit 1000000 Lire mitfuhr.


21.Mai 1988:

Um 07:00 Uhr mussten sich alle Teilnehmer vorm Gemeindeamt einfinden um mit dem Taxi nach Meran zu fahren. Der direkte Weg war den Schachspielern nicht extravagant genug darum wurde folgende Route geplant.

Gnesau – Lienz – Toblach – Cortina d’Ampezzo – Andraz – Corvara – Grödnerjoch – Grödnertal – Bozen – Meran

In Bozen gab es ein feines Mittagessen und eine Besichtigung des Schloß Runkelstein.


22.Mai 1988

Ausgeschlafen und fit hatte jeder, nach dem Frühstück, noch ein wenig Zeit, um sich Meran anzusehen. Das abschließende Mittagessen beendete den 1. Ausflug des Schachvereins. Nun konnte die Heimreise über

Meran – Jaufenpaß – Sterzing – Brixen – Bruneck – Toblach – Lienz – Gnesau

angetreten werden.

Amsterdam 2018


Am 25. Jänner 2018 startete der heißersehnte Ausflug nach Amsterdam. Am Ausflug nahmen 13 Schachspieler teil um den Großmeistern über die Schulter zu schauen. Leider mussten die Ehemaligen Obmänner aus gesundheitlichen Gründen in letzter Sekunde absagen. Am Donnerstag fuhren wir mit dem Bus nach Laibach und flogen direkt nach Amsterdam. Nach anfänglichen Orientierungsschwierigkeiten am riesigen Amsterdamer Schiphol Flughafen, ergatterten wir dennoch unser reservierten Kleinbus. Dieser transferierte uns in die Innenstadt von Amsterdam. Danach bezogen wir das Hotel, welches sich sehr günstig gelegen im Zentrum der Stadt befand. Unsere 2 Legionäre aus Wien warteten schon in unserem „Stammlokal“ (The three sisters). In gesammelter Runde beschlossen wir den 1. Tag bei einem Essen usw.
Am 2. Tag stand eine Stadt Besichtigung auf dem Programm. Die Bootsfahrt durch die Grachten von Amsterdam zeigte und die Hauptstadt der Niederlande von ihrer schönsten Seite. Als Kulturprogramm wählten wir das Rijksmuseum, dass uns die Niederländische Kultur näher brachte. Die Heineken Brauerei hingegen, zeigte uns nur eine Brauerei. Der Abend verlief wiederum „ohne“ besondere Vorkommnisse.
Am 3. Tag startete zu Mittag, das Highlight des Ausfluges, der Besuch des Tata-Steel-Chess-Tournament 2018. An diesem Turnier nahm die Crème de la Crème des Schachsports teil. 14 Supergroßmeister mit einem ELO Schnitt von 2750 maßen sich in ihren Schachkünsten. Weltmeisterin, Weltmeister, Ex-Weltmeister und evt. zukünftige Weltmeister zeigten uns wie man „Schach“ spielt. Aber auch die Spiele der „Challengers“ und der „Amateurs“ schlossen uns in den Bann. Als sich der Weltmeister Magnus Carlsen sich mit uns auf einem Foto verewigte, strahlten alle Vereinsmitglieder wie frisch polierte Münzen. Magnus Carlsen glich am folgenden Tag den Punktestand mit Anish Giri aus, gewann jedoch im Tie-Break das Turnier.
Zeitig am Sonntag-Morgen verabschiedeten wir uns von unseren Legionärs-Kollegen und flogen wieder nach Laibach. Schließlich starteten wir die Heimreise mit dem Bus. Ein Zwischenstop in der slowenischen Provinz ermöglichte es uns unserem Othmar Seebacher zum 60. zu gratulieren und noch eine Kleinigkeit zu essen.
So gestalltete sich unsere Reise nach Amsterdam.

Passo Pordoi 2013


Am 11.Oktober 2013 unternahm der Schachclub eine Reise nach Südtirol um am Passo Pordoi wandern zu gehen. Die Abfahrt Richtung Italien startete im Regen was sich jedoch ändern wird. In Lendorf bei Spittal an der Drau sahen wir Günther am Straßenrand stehen. Da er entsprechend ausgerüstet war, nahmen wir ihn einfach mit. In Sillian stoppten wir um einen Kaffee zu genießen, die Prangersäule zu fotografieren und die Sonne zu bregrüßen. Die Nähe zu Cortina d’Ampezzo war nicht so interessant, aber doch erwähnenswert. Am Passo Prodoi (ca. 2117m) angekommen musste das standardmäßige Fotoshooting von Statten gehen. Danach bezogen wir die 3 Zimmer, eins hier und eins da und das Dritte sowieso irgendwo anders. Den Rucksack ins Zimmer und gleich wieder runter in die Bar. Unterdessen erklärt Harry Bruno, dass er doch eine Lange Unterhose anziehen sollte. Ob’s befolgt wurde, kann nur Bruno beantworten. Als wir alle vereint im Restaurant saßen benötigten wir eine geschlagene 1/2h um unser Essen auszusuchen. Schließlich wurden Pizzen (wie außergewöhnlich!) bestellt. Diverse Getränke und Grappa später gingen wir dann doch schlafen.

Der nächste Tag begann mit einer Überraschung! 20cm Schnee machten einen Strich durch die Rechnung. Die Tour sollte auf den Piz Boe führen und herrliche Fotos liefern. Auch der Wind trug dazu bei, dass wir nur die herrliche Aussicht am Passo Falzarego und zwei kurze Wanderungen am Passo Pordoi unternamen. Im Laufe des Tages entdeckten wir die Seilbahn. Ihre Aktivität erstaunte uns, jedoch beschlossen wir doch einzusteigen und einfach mal rauf zu fahren. Der Preis von 30€ schien uns zwar etwas unverschämt zu sein. Aber! Bevor wir uns beschweren konnten drückte uns der Liftwart ein Weinglas in die Hand. Dieses Weinglas soll beim „Top-Wine“ Festival in der Bergastation auf 2950m nie leer bleiben. Leider spalteten sich die Wanderbegeisterten schon vorm Souvenier-Shop besuch ab und wanderten zum Kriegerdenkmal. Den meisten dieser Gruppe entzog sich schließlich das exklusive Weinfest am Sass Pordoi. Wein, Schinken, Käse und (fesche!!!) Kellnerinnnen machten diesen Tag zum Genuss. Zwar wollten wir alle Weine probieren, kamen aber nur bis zum 2. Winzer. Um 16:00 Uhr mussten wir wieder runter und trafen unsere Kollegen in unserer Unterkunft. Unser Zustand war den exquisiten Weine entsprechend.

Am Abreise Tag machten wir noch einen Stopp bei den drei Zinnen. Die Passstraße war leider gesperrt, so wanderten wir die Kehren bis zur Auronzohütte hoch. Oben gab es leider auch nur einen Wechsel zwischen Nebel und ein paar lichten Momenten. Die Asiaten fotografierten jeden Zentimeter der Umgebung. Das Objektiv des Fotografen konnte mit dessen Körpergröße leicht mithalten. Dass er nicht umkippte erstaunte uns! Nach dem kleinen Spaziergang traten wir die Heimreise an. Diese verlief ohne Besonderheiten und endete schließlich in Gnesau.

 

Innsbruck 2010

Der Schachausflug 2010 führte diesmal in die Tiroler Landeshauptstadt. Mit 19 Schachspielern, darunter auch 7 unterstützende Mitglieder die die kurzfristigen Ausfälle einiger Aktiven kompensierten, ging es mit den Bus von Bacher Reisen über Südtirol und über den Brennpass nach Innsbruck. Dort bezogen wir zu aller Erst einmal unsere komfortablen Zimmer im Hotel Goldener Adler, einen Steinwurf vom Goldenen Dachl entfernt. Danach ging es sofort zum Abendessen und Bier trinken ins Theresienbräu. Die Nacht verlief ohne Pannen, nur Gerhard schaute beim Frühstück etwas verdattert drein, weil Sohn Martin die Nacht gleich durchmachte und nicht einmal zum Frühstück rechtzeitig zurückkehrte. Die geplante Fahrt am Samstag auf das Hafelekar fiel buchstäblich dem Regen zum Opfer. Das Ersatzprogramm in die Touristenmetropole Seefeld entschädigte ohnehin alle, vor allem Berndi, der im Kasino Seefeld abzockte und somit ein Gratiswochenende lukrieren konnte. Nach einem ausgiebigem Spaziergang mit Einkehr mit Konsumation von Kaffee und Kuchen ging es wieder zurück nach Innsbruck. Nach einem Kleidungswechsel brachte uns der Bus zum Tivoli, wo wir beim Bundesligaspiel Wacker Innsbruck gegen Wiener Neustadt eine spannende NULLER-Partie zu Auge nahmen. Die Nacht war wiederum für das Abklappern von diversen Bierkneippen und Bars reserviert. Am Sonntag nach dem Frühstück ging es unausgeschlafen zur Swarovski-Kristallwelt in Wattens. Bei der Heimfahrt wurde in Wörgl Mittagspause gemacht und um halbe Achte konnten dann alle schachmatt aber unversehrt, was ja nicht immer bei den Schachausflügen so war, aus dem Bus aussteige und in die heimatlichen Gefilde .

Der Geburtstag in Rumänien 2009

 


Verschlafen quäle ich mich, um 4:30 Uhr, aus dem Bett um pünktlich beim Kulturhaus zu erscheinen. Leider hatten nicht alle die gleiche Motivation wie ich! Naja… wurscht! Also stürzten wir vier (Hansi, Gottfried, Othmar und Romi) uns ins Abenteuer. Am Spitzenbichl steigt Hubert ein, in Klagenfurt schnappen wir uns noch Günther und nichts wie auf die Autobahn Richtung Satu Mare. Als uns dann in Ungarn der Hunger quält, beschließen wir die Fahrt zu unterbrechen und einen Happen essen zu gehen. Sonst gibt’s nichts Außergewöhnliches von der Hinfahrt zu berichten. Aber fürs Fahren bin ich schließlich nicht aufgestanden.Auch ohne Ioan’s Hilfe konnten wir unser Hotel, ohne Umwege, finden. Nach dem Beziehen unserer Zimmer mussten wir dann auch noch umziehen, da diese Schlingel uns Zimmer ohne Klimaanlagen andrehten. Zwar hatte das Zimmer nun eine Klimaanlage, aber auch das Wasser blieb auch kalt. Nach einer Erfrischung unter der kalten Dusche ging es los, Rumänien zu erkunden. Als erstes führte uns Ioan zum Geldwechseln, in einer Seitengasse mit Spezialwechselkurs. Da Ioan schon jahrelange Rumänien-Erfahrung hatte, riet er uns nicht allzu viel Geld zu wechseln. 50,– EUR wechselten die meisten, dieses Geld sollten uns die drei Tage finanzieren. Danach ging es durch den Markt, an sehenswerten Dingen vorbei, zum Hauptplatz von Satu Mare und schließlich zu einer Bar. Als wir zahlen sollten, staunten wir nicht schlecht über unsere Rechnung (18 Bier, 3 Cappy, 1 Familienpizza ? 30,– EUR). So ging der erste Tag… zu Ende.

Auf, auf…! Hieß es am zweiten Tag. Nach einem üppigen Frühstuck mit grauem Kaffee und getrocknetem Brot, bestiegen wir Ioans Wagen und starteten unsere Erkundungstour. Unser Ausflug führte uns nach Nord-Osten, Richtung ukrainische Grenze, durch Wälder, über Wiesen und Felder, auf Berge und durch Täler. Die erste Stadt, unserer Tour durch die panonische Tiefebene, hieß Negresti-Oas. Anschließend ging es an der ukrainischen Grenze entlang, in die Stadt Sighetu Marmatiet. Dort lenkten wir den Wagen wieder Richtung Satu Mare. Zuerst mussten wir über einen sehr kurvenreichen Pass nach Baia Mare. In Baia Mare gab es dann auch schon einen Wegweiser nach Satu Mare dem wir folgten. Die obligatorischen Pausen (essen, urinieren, fotografieren, schlafen,…), müssen ja nicht extra erwähnt werden!?

Total gerädert und müde verließen wir den klimatisierten Kleinbus, torkelten durch das Foyer und erfrischten uns schließlich mit einer kalten Dusche.Wieder hergestellt beehrten wir eine Pizzeria mit unserer Anwesenheit, um eine Kleinigkeit zu essen. Diese Kleinigkeit stellte sich als Wochenverpflegung einer Kompanie heraus. Vollgestopft musste der übliche Schnaps das Mahl abrunden. Der anstrengende Ausflug setzte alle Vereinsmitglieder Schach Matt, welche zeitig die Schäfchen zählten.

Es ist Samstag und der Kaffee sieht immer noch so unappetitlich aus. Wir zeigen uns wieder von unserer besten Seite und lassen uns unseren Unmut nicht anmerken. Zeitig am Vormittag treffen wir uns vor dem Hotel und fahren mit Ioan zum Friseursalon (eines der Highlights des Ausfluges). Beim Friseursalon angekommen, ging es auch schon ans eingemachte. Gesichtsmaske hier, Haarshampoo da, Nagelfeile dort, … ein undurchschaubares Wirrwarr an Behandlungen mussten wir über uns ergehen lassen. Das Ergebnis lässt sich bei einigen schon zeigen, bei anderen ist es fraglich ob die Haare nicht vollkommen entfernt werden sollten. Bis alle Schachspieler generalsaniert waren, war auch der Vormittag vorüber. Nachdem auch der Reifen des Busses gewechselt war fuhren wir Richtung Hodisa.
Als wir in Hodisa ankamen konnten wir endlich die viel gerühmte Diskothek bewundern. Eine große Tanzfläche, eine Theke, Eingerichtet mit Tischfußballtisch, Billardtisch und Tischtennistischen hat diese Diskothek alles was die Jugend von heute braucht. Da wir ja viel zu früh bei der Party eintrafen, hatten wir noch Gelegenheit das Dorf zu besichtigen. Das ganze Dorf lebt an der Hauptstraße und die meisten Menschen sitzen vor den Häusern, um am Leben im Dorf teil zu nehmen. Der Besuch der örtlichen Kirche und der Spaziergang zum Badeteich umfassten den Erkundungsrundgang (Hin- und Rückgang).Ein Eis beim lokalen Greissler, und der Hunger hatte uns wieder. Zurück am Partygelände mussten wir erfahren, dass das Kalb noch mindestens vier Stunden über dem Feuer gegrillt werden muss. Aber die Kartoffelsuppe konnte schließlich verputzt werden. 🙂 Viele, viele Schnäpse und Biere später überreichte der Obmann, mit einer hervorragenden Rede, unserem Geburtstagskind seine Geschenke. Unser gerührter Kamerad konnte seine Freude, über unseren Besuch, kaum in Worte fassen.

Was auch immer geschah, es musste immer ein Schnaps getrunken werden. Je mehr Schnaps getrunken wurde desto mehr waren auf der Tanzfläche (dieses Phänomen kann man auch in heimischen Lokalen feststellen). Die Band spielte, das Bier rann, das Kalb wurde gegessen, der Regen blieb fern, das Rumänisch wurde dem Deutschen immer ähnlicher, … so verging der restliche Abend bzw. Nacht. Mit dem Fortschreiten der Nacht bewegten sich auch die Gäste heimwärts, also ließen wir uns von unserem Chauffeur zum Hotel bringen.

Nach einer viel zu kurzen Nacht traten wir die Heimreise an. Bevor wir aber über die Grenze rollten, tauschten wir die „übrigen“ Leu gegen Diesel. Von Rumänien nach Ungarn, am Plattensee vorbei, ein Zwischenstopp in der Steiermark und schon hat man ca. 12 Stunden Busfahrt hinter sich gebracht!

Das war unser Ausflug nach Satu Mare in Rumänien.

PS: Alle diese Impressionen sind halt immer am Schönsten, wenn man sie selber erleben kann.

Hamburg 2008


Donnerstag Morgen:
Alle sind total motiviert und können es kaum erwarten. Der Zeitpunkt des Abfluges kommt immer näher. In Feldkirchen und in Klagenfurt werden die letzten Mitreisenden aufgesammelt und schon sitzen wir im Flieger nach Hamburg. Nach einer Stunde in der „neuesten“ Errungenschaft der TUI- Fly Fluggesellschaft landen wir gesund und wohlauf in Hamburg. Unser Obmann hatte wieder einmal ein ausgezeichnetes Händchen was das Hotel betraf, ausgezeichnete Lage und jeden Komfort den wir uns wünschten. Schwimmbad, Sauna, Piano-Bar, Wellness- Bereich,…
Am Donnerstagabend ging es dann erstmal in die Stadt. Unser Hunger trieb uns dann in ein „typisch“ Hamburger Restaurant, zu einer zünftigen Stelze. Einige sparten sich den Hunger, für DAS Hamburger kulinarische Ereigniss, auf. Danach, ab ins Hamburger Nachtleben. Gestresst von vielen Bars und Getränken fand der Abend an der Hotelbar sein Ende.

Das reichlich gedeckte Frühstücksbuffet half so manchen, Freitag wieder auf die Beine, andere blieben auf der Strecke. Die, die es geschafft hatten, begaben sich Richtung Hamburger Hafen zur „Großen Hafenrundfahrt“. Auch die „Rickmer Rickmers“ durfte bei der Hafenbesichtigung nicht fehlen. Anschließend noch einen Fisch bzw. andere Köstlichkeiten, der Hamburger Küche. Am Nachmittag trieb uns unser Kulturinteresse Richtung Innenstadt. An Schiffsschrauben, Denkmälern und zerstörten Kirchen vorbei, zum Rathausplatz und schließlich nach St. Pauli. In St. Pauli wo das Laster seine Heimat hat…

Der Samstag begann wieder mit einem üppigem Frühstück und einer kleinen Ruhepause. Der erste Programmpunkt war diesmal die Alsterrundfahrt mit anschließendem Spaziergang durch die Innenstadt. Anscheinend gibt es hier immer wieder was entdeckenswertes!? Gegen Abend, ein wenig entspannen um schließlich, ausgeruht die Bars unsicher zu machen.

Am Sonntag VOR dem Frühstück, um halb sechs, geisterten die Frühaufsteher in der Hotelhalle herum und bewegten sich Richtung Bushaltestelle. Der Bus stellte sich als die Verbindung zum Hamburger Fischmarkt heraus. Nach einer warmen Tasse Kaffee und einem schmackhaften Brötchen wagten wir uns ins Getümmel. Für meine Verhältnisse, bleib da lieber am St. Veiter Wiesenmarkt. Nach dieser Enttäuschung nahmen wir am zu meiner Freunde, wieder am reich gedeckten Frühstückstisch des Hotels, platz. Im Laufe des Vormittages erreichten wir den Flugplatz. Danach das Flugzeug und schließlich den heimatlichen Flughafen in Klagenfurt.

Fazit: Die Menschen machen die Musik, nicht die Umgebung!

Ausflug nach Steyr 2006


Heuer war es wieder soweit, der Schachclub Gnesau unternahm wieder einmal einen Ausflug. Am Freitag den 22.09.2006 startete die Fahrt mit dem etwas größerem „PKW“. Da der mit überdurchschnittlich viel Pferdestärken (Springerstärken) gesegnete Komfortreisebus war steuerte uns, der Fahrer Richtung Turracher Höhe. Durch diese enorme Leistung, musste der Bus nach wenigen Minuten, Läuten der Alarmleuchten wärend der Fahrt, auch nur dreimal stehen bleiben. Unser Zwischenstop in Admont bescherte uns einen sehr informativen Aufenthalt. Dort bekam der Schachclub, noch rechtzeitig vor dem Schließen des Museums, eine sehr sehenswerte Stiftsbibliothek zu sehen.

Glücklich, dann doch in Steyr angekommen zu sein konnte der Schachclub den Abend gemütlich ausklingen lassen. Schon am ersten Abend wurde die Stadt Steyr einer brautechnischen Feldforschung unterzogen. Martin M. und Roman mussten sich gleich einer Unterrichtsstunde der Kunst des Tischfussballspiels unterziehen, die es in dieser Form bei uns nicht gibt! Mit 2:8, 2:8 Torverhältnis fertigten wurden wir abgeschossen, wobei die 2 Tore bestimmt ein „Geschenk!“ unserer Gegnerinnen waren. David durfte zu späterer Stunde, trotz Angabe eines falschen Geburtstages (Dezember 1988 ???) nicht in eine Discothek.

Am zweiten Tag ging es dann schon zeitig los, um in Christkindl den ersten Tagesordnungspunkt ab zu arbeiten. Dort durften wir einem ausführlichen Vortrag, einer ortsansässigen Theologin, über die Wahlfahrtskirche Christkindl und deren Geschichte lauschen. Natürlich wurden auch die beiden Krippen von uns unwürdigen Touristen bestaunt. Anschließend promenierten wir mit einer charmanten Stadtführerin durch die Altstadt von Steyr. Nach dem wohlverdienten Mittagsschnitzl, ging es für uns mit unserem Extreme-Turbo-Bus und dem (mittlerweile) zwei Busfahrern (kleiner Diskrepanzen bezüglich der Wegstrecke) zum 70km!!! entfernten Kloster Schlierbach. Zum Glück führte uns schließlich die „M. Aigner-Straße“ zu unserem Ziel. Nach einer durchaus interessanten Führung durch das Kloster, die Käserei, der Bibliothek, der Gruft und der Kirche wurde zur Käseverkostung geladen. Zurück beim Hotel wartete schon ein Steyrer Nachtwächter um uns die Altstadt noch näher zu bringen. Nach dem kollektiven Surschnitzl gings dann wieder in die Altstadt (diesmal auf eigene Faust). Wiedermal konnten Martin M. und Roman die Kärntner Ehre nicht retten und mussten sich Ihren Angstgengnern (1:10) geschlagen geben.

Am Abreisetag stand noch die Steyrer-Guthofmatura auf dem Plan. Trotz den schwierigen theoretischen, kreativen und praktischen Teilen der Prüpfung, konnten trotz allen Erwartungen, alle Schachspieler ohne Nachprüfung nach Hause fahren.

Somit schließe ich diesen Bericht mit einem einfachen Schach Matt.

 

Bericht vom Oktoberfest 2004

 


Folgendes Szenario: Stellen Sie sich einmal vor, es fahren 13 Schachspieler aus Gnesau auf das Münchner Oktoberfest. Schon im Zug von München nach Salzburg sitzt so mancher unlöblicher Mensch auf dem Platz eines braven Schachspielers. Nachdem der Schaffner Klarheit schafft, kann rochiert werden. In Salzburg wurde der Verein um ein Mitglied (Martin M.) erweitert. Schon im Zug kristallisiert sich so mancher Trinker heraus. In München angekommen, wartet das fehlende Glied der Oktoberfest-Mission. Um dem Klischee eines typischen Münchenurlaubers zu entsprechen, wurde, nach dem einchecken im Hotel Ibis, der Wunsch geäußert, das Hofbräuhaus aufzusuchen. Nachdem aber die Warteschlange vor dem werten Hause einen enormen Zeitverlust bedeutet hätte, entschließt sich die kleine Gruppierung im Ratskeller nieder zu lassen. Nachdem Platz genommen wurde, konnten auch schon die ersten Maß (dazu gehört auch Romis aller erstes Maß) zu Buche geschrieben werden. Nachdem der Hunger gestillt und der erste Durst gelöscht war, ging es nun ein Häuserl weiter. Nach einer weiteren Runde im nächsten Gasthof, ging es daran den Umsatz an der Hotelbar zu steigern. Nun war er da, der lang ersehnte Tag, an dem das Oktoberfest unsicher gemacht werden sollte. Schon beim Frühstück wird klar, wer schon mal mit Handicap aufs Fest soll. Endlich sind wir im Zelt und nach geraumer Zeit zwischen den zukünftigen Betrunkenen im 7000-Mann-Zelt ereichen wir schließlich unsere Tische. Tische die sich unserem Verein als würdig erweisen sollten, Tische im VIP- Bereich von dem aus man alles überblicken konnte (Wenn zum Beispiel beim „Ein Prosit…“ 1000e Maßkrüge in die Höhe gerissen wurden). Kaum am Tisch Platz genommen, konnte endlich mit 15 Maß angestoßen werden. Zitat: „oans, zwoa, gsuffa!!!“ Nun wurde ein Maß nach dem anderen von den Kellner/innen abverlangt. Nachdem jeder einmal die Odyssee zum WC unternommen, sein Wiesnhendl verzehrt und einige Maß vernichtet hatte, manch unschuldige Verkäuferin sexuell an ihrem Arbeitsplatz belästigt wurde, waren auch die fünf Stunden vorbei. Nachdem wir schließlich von unsern herrlichen Plätzen vertrieben wurden und vor dem Zelt landeten, teilten sich unsere Wege. Heimo und besonders Hansi machten im wahrsten Sinne des Wortes ihrem Zustand alle Ehre und machten die Stadt und die Taxis unsicher, auch  hilfsbereite Passanten wurden nicht verschont. Bis die Spur des Chaos in einem romantischen Restaurant schlafend sein Ende fand. Martin und Romi vergnügten sich mit einigen Gerätschaften im großzügig angelegten Vergnügungspark. Was aber keiner von beiden erwartete, war, dass die Fahrt zum Hotel ein Erlebnis der ganz besonderen Art werden sollte. So fuhren die beiden mit dem etwas anderen Taxi, einer Rikscha. Die restlichen 10 Kämpfer konnten nicht genug bekommen und stellten sich noch mal vorm Zelt an. Aber kaum vor dem Eingang, wurde der Geschäftsführer des Zeltes auf unsere feschen Jungs aufmerksam und ebnete ihnen den Weg zu einem erneuten Sitzplatz im gefüllten Zelt. Dieser Tisch wurde dann bis zum Schluss von unseren Jungs verteidigt.
Der Sonntag wurde genutzt um sich kulturell oder sportlich weiter zu bilden. Einige besuchten die Innenstadt von München, andere bildeten sich im Deutschen Museum weiter, wieder andere schauten den GP von Shanghai. Aber alle trafen sich schließlich am Bahnsteig 15 am Münchner Hauptbahnhof. Die Heimfahrt verlief ohne Probleme und endete schließlich um 18:30 Uhr in Gnesau vor dem Kultursaal, wo sich die Schachspieler in alle Himmelsrichtungen verstreuten, um ihren daheim gebliebenen Angehörigen von ihren Abenteuern zu erzählen.

FIN

PS: Für die Insider gibt es alle unzensierten Fotos unter:

http://xl600.3zak.at